EIFELSTERNWARTE
remote observatory

Astrofotografie in der Eifel

RE-OPENING
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Willkommen auf der Webseite der Eifelsternwarte

In der wunderschönen Eifel, in der Nähe zum Nationalpark Hohes Venn-Eifel gelegen, befindet sich die von Mark Hellweg betriebene Sternwarte. Hier können Sie Einblicke in die Tiefen des Weltalls erlangen, sowie etwas über die Aufnahmentechniken und die Sternwarteninstrumente selber erfahren. Viel Spaß, gute Reise!

Themenschwerpunkte

Hier finden Sie eine Schnellübersicht der astrofotografischen Themenschwerpunkte:

Technik:

Weißlicht

Filter
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Technik:

H-alpha

Filter
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Technik:

H-alpha

Filter
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Technik:

Calcium-K

Filter
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Technik

niedrige

Brennweite
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Technik

mittlere

Brennweite
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Technik

hohe

Brennweite
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Technik

sehr hohe

Brennweite
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Planet

Venus

Transit 2004
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Planet

Mars

Webcamaufnahme
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Planet

Saturn

CCD Aufnahme
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Planet

Jupiter

mit Mond
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Emissionsnebel

Orionnebel

Sternentstehungsgebiet
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Dunkelnebel

Pferdekopfnebel

Licht absorbierender Staub
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Emissions- und Reflexionsnebel

Cirrusnebel

Überrest einer Supernova
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diffuser Gasnebel

Nordamerikanebel

Nebelkomplex
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Kugelsternhaufen

Messier 3

NGC 5272
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Doppelsternhaufen

h+Chi Persei

NGC 869 u. NGC 884
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Kugelsternhaufen

Herkuleshaufen

Messier 13
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Sternhaufen und Nebel

Plejaden

Messier 45
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Spiralgalaxie

Andromedagalaxie

M31 - Typ Sb
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Spiralgalaxie

Strudelgalaxie

M51 - Typ Sc
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Spiralgalaxie

Sonnenblumengalaxie

M63 - Typ SA (rs) bc
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Spiralgalaxie

Feuerwerksgalaxie

NGC6946 - Typ SAB (rs) cd
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Wide field

Sagittarius Wolke

Zentrum der Milchstrasse
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Wide field

Sagittarius Wolke

Milchstrasse
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Wide field

Lagunennebel

Sternbild Schütze
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Wide field

Antares Region

Sternbild Skorpion
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Erlebnis Weltraum

In der Nähe zum Naturpark Hohes Venn-Eifel gelegen befindet
sich die privat betriebene Eifelsternwarte

Statement

„Für mich sind die schönsten Augenblicke einer Astronacht, wenn die Technik selbständig läuft und ich mich ein Weilchen zurücklehnen kann, um dann ganz in Ruhe den funkelnden Sternenhimmel genießen zu können. Auch nach über 30 Jahren ist für mich das Erstellen von Astrofotografien immer noch ein packendes und fesselndes Erlebnis, welches mich in besonderer Art und Weise erdet.“

Mark Hellweg, Betreiber der Eifelsternwarte

Verwendete Hersteller

Kuppelbau

Motorisiert und automatisiert

Der perfekte Schutzbau zur
Unterbringung des astronomischen Geräts

Teleskope

Nicht auf die Vergrößerung kommt es an

Zur Zeit werden drei Refraktoren (Linsenteleskope) in der Eifelsternwarte eingesetzt

Kameras

CMOS und CCD Technik

Unterschiedliche Aufnahmtechniken für unterschiedliche Themen

Montierung

Noch wichtiger als das Teleskop

Die Montierung wird zum Ausgleich der Erdrotation eingesetzt

Steuerung

Wichtigstes Bindeglied

Die Steuerung gibt der
astronomischen Hardware
die nötigen Informationen

Software

Keine Hardware ohne Software

Von der Planung und Steuerung bis zur Bildbearbeitung. Sie darf natürlich nicht fehlen



Warum eine Sternwarte?

Der große Vorteil einer Sternwarte ist die ganzjährig, präzise eingenordete Teleskopmontierung, die parallel zur Erdachse und eben sehr genau ausgerichtet sein muß, damit Motoren die Erdrotation bei Langzeitbelichtungen ausgleichen können.

Die Teleskope werden für die jeweiligen Beobachtungsnächte installiert. Die Auswahl des Teleskops richtet sich nach der Flächenausdehnung des zu beobachtenen oder des zu fotografierenden Objekts. Während Planeten nur "kleine Punkte" am Nachthimmel sind und dementsprechend stark vergrößert werden müssen (Brennweiten von 6000mm sind hier keine Seltenheit), so gibt es beispielsweise galaktische Nebel am Nachthimmel die einige male größer sind, als der Vollmond.
Für die Beobachtung oder für die Ablichtung dieser großen Objekte reichen bereits kleine Teleskope mit Brennweiten unter 500mm aus.

Die gesamte Ausrüstung ist über ein Netzwerk und/oder via Internet steuerbar. In wenigen Augenblicken kann jedes gewünschte Himmelsobjekt robotisch aufgefunden werden. Steueren, Nachführen und die Aufnahmen selber sind automatisiert.

Wenn die Dunkelheit eintritt und der Himmel wolkenfrei ist, bekommt die Sternwarte ein Startsignal von einem sog. Wolkensensor, welcher neben der Sternwarte unentwegt in den Himmel schaut und diesen minütlich auswertet. Diese öffnet dann vollautomatisch den Kuppelspalt und die Montierung fährt das programmierte Himmelsobjekt selbständig an. Die Kamera macht ein erstes Bild und vergleicht Soll- und Istposition mit einem auf dem Computer abgespeicherten Sternenkatalog. Wenn Korrekturen nötig sind, werde diese ebenfalls selbständig von der Steuerung durchgeführt. Nachdem die Sternwarte und die Ausrüstung die Umgebungstemperatur angenommen hat und der Kamerasensor aktiv auf etwa -30°C heruntergekühlt wurde, kann die Aufnahme Session beginnen.


Themenschwerpunkt Astrofotografie

Hier gelangen Sie zu den jeweiligen Sachgebieten:

Planeten

Keiner wie der andere

In unserem Sonnensystem kreisen Sie auf ihren Bahnen
um die Sonne

Mond

Mehr als nur ein großer Stein im All

Krater, Schluchten und Mare prägen seine markante Oberfläche

Sonne

Weißlicht/H-alpha/Calcium-K

Flammende Oberfläche, Protuberanzen, Flares und Filamente. Hier ist was los.

Galaktische Nebel

Interstellare Wolken aus Staub und Gas

Emissions-, Reflexions-, Planetarische Nebel und Supernovaüberreste

Galaxien

Inseln aus Sternen im leeren Raum

Elliptische-, Lentikuläre-, Irreguläre-, Spiral- und Balkenspiralgalaxien

Sternhaufen

Viele Stern auf engstem Raum

Sternassoziationen, Offene-, Kugel- und Supersternhaufen
gibt es zu bewundern

Die Fachgruppe Astrofotografie
der Vereinigung der Sternfreunde informiert:

VdS Projekt: TBG

Tief belichtete Galaxien

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Was ist Astrofotografie?

In der Astrofotografie geht es um Licht "sammeln", dem Auffangen von Photonen, die u.U. schon seit tausenden von Lichtjahren auf dem Weg zu uns sind. Gebündelt durch eine lichtstarke Linse gelangen diese Photonen auf einen hochempfindlichen digitalen Sensor, z.B. einem sog. CCD-Chip in Astrokameras oder einem modernen CMOS Sensor, welcher in den handelsüblichen digitalen Spiegelreflexkameras eingesetzt wird. Eine Schwierigkeit in der Astrofotografie besteht zunächst darin, die Erdumdrehung für die benötigten Langzeitbelichtungen auszugleichen. Während bei Tageslicht meist Belichtungszeiten von 1/125s ausreichen, so benötigt man für ferne Galaxien am Nachthimmel schon viele Stunden an Belichtungszeit, um das so schwache Licht der Galaxie einzufangen.

Die Erde dreht sich kontinuierlich um die eigene Achse. Mit einer sog. parallaktischen Montierung, ausgerichtet auf die nördliche Erdpolachse, kann die Erddrehung mit Hilfe von Motoren ausgeglichen werden. Jedoch reicht die Genauigkeit einer solchen Montierung für die Astrofotografie unter Einsatz von Brennweiten über 600mm mechanisch nicht mehr aus. So dient eine zweite Kamera, die sog. Nachführkamera dazu, einen Stern in der Nähe des Aufnahmemotivs im Sekundentakt zu „fotografieren“ und kleinste Abweichungen dessen Bewegung an die Motoren der Montierung weiterzugeben, damit diese den Abweichungen gegensteuern.

Mittels spezieller Software für astronomische Bildbearbeitungen werden die gewonnenen Rohbilder in aufwändiger Arbeit zu einer fertigen Astrofotografie verarbeitet.

Viele Arbeitsschritte und viele Stunden vergehen bis zum fertigen Bild, aber das Hobby vereint Optik, Mechanik, Elektronik und EDV mit Astronomie. Und Dank dem digitalen Zeitalter ist es so fortschrittlich und einfach wie nie zuvor, die tiefen unseres Weltalls vom heimischen Garten aus zu erkunden.

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Ankündigungen und Termine

08Aug.2016

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